Beratung bei der Umsetzung der Anforderungen aus Solvency II Säule III

Die Umsetzung von Solvency II Anfang 2014 rückt immer näher. Mit QIS 5 wurde einer der letzten Tests insbesondere für die quantitativen Komponenten von Solvency II beendet. Ein deutsches QIS 6 ist im ersten Halbjahr 2012 geplant. Im Laufe von 2012 werden seitens EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority, vormals CEIOPS) und der EU die Vorschriften voraussichtlich finalisiert. Dabei wird es auch weitere Konkretisierungen der Offenlegungs- und Berichterstattungspflichten (Säule III) geben, sowohl hinsichtlich der Berichterstattung an die Aufsicht als auch an die Öffentlichkeit. Entwürfe seitens EIOPA hierzu liegen seit November 2011 zur weiteren Konsultation vor.

 

 

Die Implementierung eines eigenständigen Solvenzberichtswesens unter Berücksichtigung der Schnittstellen zur Rechnungslegung sowie zum Risikomanagement auf inhaltlicher, prozessualer und ggf. technischer Ebene ist notwendig. Planungs- und Controllinginstrumente und zugehörige Prozesse sind auf Solvency II auszurichten, Rückwirkungen auf bisherige Modelle und Rechenverfahren zu beachten. Kernprozesse sind zur Erreichung der ambitionierten Termine zunehmend zu automatisieren. Eine rechtzeitige Vorbereitung ist daher unbedingt zu empfehlen. 

Säule III Vorstudie

Eine Vorstudie hilft die Auswirkungen auf das einzelne Versicherungsunternehmen zu identifizieren und den Handlungsbedarf einzuschätzen. Idealerweise deckt sie sowohl die fachlichen als auch prozessuale und IT-technische Anforderungen ab. Sie bildet die Grundlage für die Aufstellung des Aktivitätenplans mit Priorisierung sowie eine Grobplanung des Umsetzungsprojekts. Die Themen und auch der Detailgrad werden individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.  Ausgewählte typische Themen sind 

  • Unterschiede zwischen lokaler Rechnungslegung bzw. IFRS und der Solvenz-Bilanz und daraus abgeleitete Implikationen auf Prozesse, Systeme und Reports, ggf. Optionen für die Aufstellung einer Solvenz-GuV
  • Analyse eines ggf. bestehenden internen Modells im Vergleich zur zukünftigen Solvenzberichterstattung
  • Qualitative Solvenzberichterstattung
  • Reporting-Governance und zukünftige Reporting-Strategie, zentrale vs. dezentrale Datenermittlung, Überleitungsrechnung vs. “Durchbuchen”
  • Zeitliche Komponenten der Solvenzberichterstattung, insbesondere Einbindung in den Reporting-Prozess, Maßnahmen zur Beibehaltung der Fast Close-Fähigkeit bzw. der bisherigen Termine (Solo- und Gruppenebene), Schnittstellen zum Geschäftsberichtsprozess, unterjährige Berichterstattung
  • Datentechnische und systemseitige Implikationen
  • Analyse und Berücksichtigung der Implikationen aus den Erkenntnissen aus QIS 5 in prozessualer, fachlicher und technischer Sicht

 

Begleitung Ihres Umsetzungsprojekts

Unsere Leistungen reichen vom rein fachlichen und/oder aktuariellen Coaching über die Beratung und Unterstützung in ausgewählten Bereichen, der Erarbeitung bzw. Qualitätssicherung von Konzepten oder Umsetzungsplänen bis hin zur vollständigen Begleitung Ihres Projekts in allen Teilprojekten einschließlich des Projektmanagements. Unsere Leistungen decken alle Phasen von der Initialisierung über die Konzeption bis zur Umsetzung ab.

Projektmanagement und Projekt Kurz-Analyse

Ein Solvency II-Projekt erfordert ein starkes und unabhängiges Projektmanagement mit erfahrenen Beratern. Unsere Leistungen können individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden: vom Sparringspartner für Ihren Projektmanager, über Projektmanagementassistenz, die Qualitätssicherung von Projektplänen oder die Übernahme von Teilprojektleitungen bis hin zum vollständigen Projektmanagement.

 

 

Sofern Sie eine Einschätzung von außen zu Ihrem laufenden Projekt möchten analysieren wir Ihr laufendes Projekt im Rahmen einer Projekt Kurz-Analyse bezüglich der Aspekte Projektstruktur, -risiken, -fortschritt, -berichterstattung.

 

 

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